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Champions-League-Quali: YB mit Nullnummer gegen Bratislava

Die Young Boys und Slovan Bratislava trennen sich im Hinspiel der 2. Quali-Runde zur Champions League mit 0:0. Für den Schweizer Meister wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Qualifikation Champions League

YB muss es im Rückspiel richten – keine Tore beim Debüt von David Wagner

Die Young Boys und Slovan Bratislava trennen sich im Hinspiel der 2. Quali-Runde zur Champions League mit 0:0. Für den Schweizer Meister wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Keine Tore am Mittwochabend in Bratislava. Der Schweizer Meister muss es nun im Rückspiel richten.
Keine Tore am Mittwochabend in Bratislava. Der Schweizer Meister muss es nun im Rückspiel richten.

Jaroslav Novak / AP

Man wolle in Bratislava ein gutes Resultat erzielen und im Heimspiel dann alles klarmachen, so der Plan von YB-Neo-Coach David Wagner. Das Resultat ist mit dem 0:0 sicher in Ordnung, auch wenn gegen diesen Gegner mit überschaubaren Stärke deutlich mehr möglich gewesen wäre. Alles andere als ein Weiterkommen nächste Woche gegen Slovan wäre eine herbe Enttäuschung für den Schweizer Meister.

Die Young Boys starten im Hinspiel der 2. Quali-Runde zur Champions League gegen den slowakischen Meister Slovan Bratislava spielbestimmend. Die Berner dominieren, nehmen das Heft in die Hand, erspielen sich aus ihrer Überlegenheit jedoch zu wenig Zählbares. Die gefährlichste Chance aus dem ersten Durchgang entsteht nach einem Freistoss von Michel Aebischer. Aus rund 25 Metern zieht der Mittelfeldspieler ab, doch der slowakische Schlussmann ist auf seinem Posten. Und was kommt von den Hausherren? Wenig. Eigentlich gar nichts. Nach einer Unkonzentriertheit von Innenverteidiger Mohamed Camara muss YB-Goalie David von Ballmoos in der 39. Minute zum ersten Mal eingreifen. Eine Halbzeit, die niemanden vom Hocker reisst, welche die fehlende Wettkampfpraxis nicht kaschieren kann.

Nach dem Pausentee beteiligt sich das Heimteam nun auch an der Partie. Der Freistoss von Vladimir Weiss findet den Weg in den YB-Strafraum und dort wird es heiss. Nach einem wilden Durcheinander kullert der Ball knapp am Pfosten vorbei. Glück für YB. Die Slowaken lassen dem Schweizer Meister nun weniger Platz, greifen früher an und sind das bessere Team in der zweiten Halbzeit. Trotzdem bleibt es bei wenigen Highlights. Die Nullnummer entspricht dem Gezeigten auf dem Platz.

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