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Halbschatten-Mondfinsternis verschleiert den Mond

Heute Abend ist in ganz Bayern eine Mondfinsternis zu sehen. Doch man muss genau hinschauen: Der Mond tritt nur in den Halbschatten der Erde und hüllt sich in einen zarten, grauen Schleier. Genaue Zeiten und unsere besten Tipps, um etwas zu sehen.
Höhepunkt der Mondfinsternis und beste Beobachtungszeit

Um den Eintritt der Vollmond-Scheibe in den Halbschatten der Erde ab 18.08 Uhr beobachten zu können, braucht man ein Fernglas. Nur so ist der zarte, graue Schleier zu erkennen, der sich von links unten über die Mondscheibe schiebt. Sobald sich der Mond zu zwei Dritteln im Halbschatten befindet, ist die Mondfinsternis auch fürs bloße Auge sichtbar. Um 20.10 Uhr ist die Halbschatten-Mondfinsternis am größten. Beinahe die komplette Mondscheibe ist in den Halbschatten der Erde gerückt und um fast eine Größenklasse dunkler als normal. Der untere Rand der Mondscheibe berührt fast den Kernschatten der Erde, hier wird die Verfinsterung am deutlichsten.

Verlauf der Mondfinsternis (Zeiten für München)
  • 18.08 Uhr: Eintritt in den Halbschatten der Erde beginnt
  • 20.10 Uhr: Halbschatten-Mondfinsternis maximal, Mondscheibe fast komplett im Halbschatten
  • 20.21 Uhr: exakter Vollmondtermin
  • 22.12 Uhr: Austritt aus dem Halbschatten endet
Optimale Bedingungen

Auch wenn eine Halbschattenfinsternis lange nicht so spektakulär ist wie eine normale Mondfinsternis, sind diesmal die Bedingungen ideal zur Beobachtung: Der Mond steht auch zu Beginn der Finsternis schon hoch genug am Himmel, der zu dieser Zeit auch schon fast finster ist. Zum Höhepunkt nach acht Uhr steht er dann hoch im Osten.

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