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Ludwig-Erhard-Gipfel: Sebastian Kurz erhält Freiheitspreis der Medien 2021

Alljährlich wird im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels der „Freiheitspreis der Medien“ vergeben. Heuer erhält Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz die renommierte Auszeichnung.

Aktualisiert: 15.04.202110:48

  • Gabi Werner

    vonGabi Werner

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Alljährlich wird im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels der „Freiheitspreis der Medien“ vergeben. Heuer erhält Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz die renommierte Auszeichnung.

Tegernseer Tal/München - Die Verleihung des „Freiheitspreises der Medien“ ist jedes Jahr der Höhepunkt des Ludwig-Erhard-Gipfels, den das Verleger-Ehepaar Christiane Goetz-Weimer und Wolfram Weimer am Tegernsee etabliert haben. Coronabedingt wird der Festakt heuer allerdings in neuer, digitaler Form über die Bühne gehen: Statt eines Kongresses am Tegernsee, der für gewöhnlich im Januar als „Jahresauftakt der Entscheider“ mit viel Prominenz stattfindet, wird der Gipfel erstmals als Fernseh- und Streamingformat veranstaltet. Gesendet wird am 11. und 12. Mai aus den Bavaria Filmstudios in München. „Der TV-Produktion“, so heißt es in einer Pressemitteilung der Weimar Media Group, „liegt ein strenges Hygiene- und Coronatest-Konzept zugrunde“.

Gorbatschow und Kardinal Marx gehören zu den Trägern des Freiheitspreises

Auch der Festakt zur Verleihung des „Freiheitspreises der Medien 2021“ kann nur über die Bildschirme verfolgt werden. Wie jetzt bekannt wurde, wird diesmal Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich, mit der Auszeichnung bedacht. Damit tritt Kurz in eine Reihe namhafter Preisträger: Bisher erhielten neben anderen Michail Gorbatschow, Reinhard Kardinal Marx und Fürst Albert II. von Monaco den „Freiheitspreis der Medien“.

In der Jury-Begründung zur Vergabe der Auszeichnung heißt es unter anderem: „Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich in seiner politischen Laufbahn immer wieder als Brückenbauer erwiesen.“ Der engagierte Europapolitiker habe in der Vergangenheit als „Versöhner unterschiedlicher Interessen und weltpolitischer Anschauungen“ agiert. Den „Freiheitspreis der Medien“ erhalte der 34-Jährige auch, „weil es ihm als außergewöhnlichem Kommunikator gelingt, Dialoge offen zu halten, Ausgrenzungen zu vermeiden und selbst in Krisensituationen wie Terrorattacken oder der Pandemie offen zu kommunizieren und die versöhnenden Kräfte der Gesellschaft zu stärken“.

Verleger-Ehepaar Weimer: Würdigen einen „Kommunikator der Freiheit“

Der „Freiheitspreis der Medien“ wird bereits zum siebten Mal verliehen. „Mit Sebastian Kurz würdigen wir einen Brückenbauer Europas und Kommunikator der Freiheit“, betonen die Verleger Christiane Goetz-Weimer und Wolfram Weimer, die ihren Verlagssitz sowohl in München als auch in Tegernsee haben.

Ministerpräsident Söder eröffnet Ludwig-Erhard-Gipfel 2021

Eröffnet wird der Ludwig-Erhard-Gipfel, der zuletzt im Januar 2020 in der Bachmair-Weissach-Arena stattgefunden hatte, heuer von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Weitere prominente Redner sind die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. Zudem kommen die Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, der ntv-Wirtschaftschef Ulrich Reitz, SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, die Wirtschaftsweise Professor Monika Schnitzer, die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie, Hildegard Müller, sowie eine Reihe namhafter Unternehmenslenker wie der Vorstandsvorsitzende von Audi, Markus Duesmann, der Geschäftsführer von Sanofi Deutschland, Professor Jochen Maas, der Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank, Michael Diederich, der Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, Hagen Rickmann, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende von Continental und Chairman von Linde, Professor Wolfgang Reitzle, zu Wort.

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