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Der Nachtslalom der Männer in Schladming jetzt live

Der Nachtslalom von Schladming am Dienstagabend sorgte für einige Überraschungen: Kristoffersen patzt im zweiten Lauf, Zenhäusern wird zweiter und der Franzose Noël schnappt sich den Sieg.

Ski alpin

Zenhäusern fährt in Schladming auf Platz zwei und sagt mit glasigen Augen: «Letzte Saison war ich am Boden zerstört»

Der Nachtslalom von Schladming am Dienstagabend sorgte für einige Überraschungen: Kristoffersen patzt im zweiten Lauf, Zenhäusern wird zweiter und der Franzose Noël schnappt sich den Sieg.

Ramon Zenhäusern fährt in Schladming auf den zweiten Rang.
Ramon Zenhäusern fährt in Schladming auf den zweiten Rang.

Erwin Scheriau / APA/APA

Er startete als erster in den Nachtslalom von Schladming und stand gut vier Stunden später als letzter Fahrer des Abends am Start. Henrik Kristoffersen, der sich die Sieges-Rekordmarke auf der Planai ex aequo mit dem Österreicher Benjamin Raich teilt, brachte mehr als sieben Zehntelsekunden Vorsprung mit in den zweiten Lauf. Weil dem Norweger aber im mittleren Abschnitt ein folgenschwerer Fehler unterlief und er sich nur knapp vor dem Ausscheiden retten konnte, wurde es letztlich nur der elfte Rang. Der Sieg ging stattdessen unerwartet an den Franzosen Clément Noël, der nach dem ersten Lauf von Rang sieben grüsste.

Daniel Yule, der nach seinem Kitzbühel-Sieg als einer der Favoriten gehandelt wurde, konnte bereits im ersten Lauf nicht reüssieren, kam er doch mit über einer Sekunde Rückstand auf Kristoffersen ins Ziel. Und weil der 29-jährige Walliser im zweiten Lauf kurz nach dem Start stürzte, blieb er folglich ganz ohne Weltcup-Punkte.

Deutlich besser lief es für Teamkollege Ramon Zenhäusern. Der 30-Jährige erkämpfte sich im ersten Lauf mit dem fünften Zwischenrang eine gute Ausgangslage, startete ebenso souverän in den zweiten Umgang und verlor bloss sieben Hundertstelsekunden auf den Sieger aus Frankreich. «Es ist ein sehr emotionaler Moment. Diese Piste zählte früher überhaupt nicht zu meinen Lieblingspisten», sagte Zenhäusern nach dem Rennen im TV-Interview beim SRF mit leicht glasigen Augen, in denen sich Freudentränen zu bilden schienen. «Es ist fast schöner, als wenn man immer vorne mitfährt. Ende letzte Saison war ich am Boden zerstört. Das heute ist der Zahltag für den Weg, den ich gegangen bin.»

Hinter den Walliser aufs Treppchen fuhr der Norweger Lucas Braathen. Mit dieser Podestplatzierung baute der 22-Jährige seine Führung in der Disziplinen-Wertung vor Landsmann Henrik Kristoffersen auf 41 Punkte Vorsprung aus.

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