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Schalke 04 erlebt Heim-Debakel nach Horror-Hälfte: RB Leipzig ...

Der FC Schalke 04 hat beim ersten Bundesliga-Heimspiel des neuen Pflichtspieljahres einen rabenschwarzen Abend erlebt. Gegen RB Leipzig ging der Revierklub am Dienstagabend nahezu chancenlos unter und bleibt damit abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht im d

Der FC Schalke 04 hat am Tabellenende der Bundesliga den nächsten empfindlichen Nackenschlag erlebt. Zum Auftakt des 17. Spieltags kassierte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Reis am Dienstagabend gegen RB Leipzig eine herbe 1:6 (0:4)-Klatsche und bleibt abgeschlagenes Schlusslicht in der deutschen Belétage. André Silva (7./44.), Benjamin Henrichs (15.), Timo Werner (45.+2), Dani Olmo (83.) und Yussuf Poulsen (89.) erzielten die Tore für die besonders in Durchgang eins nach Belieben dominierenden Leipziger, die durch den klaren Auswärtsdreier zumindest vorübergehend auf Platz zwei des Klassements kletterten. Eintracht Frankfurt, Union Berlin und der SC Freiburg können mit Siegen am Mittwoch jedoch wieder an den Sachsen vorbeiziehen. Der Ehrentreffer für Schalke gelang Soichiro Kozuki (56.).

Positive Nachrichten gab es für Leipzig schon vor dem Anpfiff: Werner stand nach seinem Syndesmosebandriss erstmals seit Anfang November wieder in der Anfangsformation der Sachsen. Im Vergleich zum 1:1 gegen den FC Bayern München am vergangenen Freitag rückte zudem Henrichs in die Anfangsformation des Teams von Trainer Marco Rose. Emil Forsberg blieb zunächst draußen, Mohamed Simakan war wegen muskulärer Probleme nicht dabei. Zudem fehlte Abdou Diallo mit einer Kniereizung. Konrad Laimer, dessen Wechsel zu den Bayern im Sommer einem Bericht des Kicker zufolge fix ist, spielte indes erneut von Beginn an. Bei den Schalkern nahm Reis einen Wechsel vor. Im Angriff begann Neuzugang Michael Frey anstelle von Simon Terodde.

Doch offensiv fand Schalke ungeachtet des Personals zunächst ohnehin überhaupt nicht statt. Unmittelbar nach dem Anpfiff übernahm Leipzig das Zepter in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen, ließ die Hausherren nicht ins Spiel kommen und schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte ein. Bereits nach sieben Minuten setzte es die erste Konsequenz: Silva wurde nach Werner-Ablage nicht entscheidend attackiert und schoss per Flachschuss zur Führung ein. RB-Trainer Rose konnte mit dem selbstbewussten Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein, denn von Nachlässigkeiten war bei den Leipzigern keine Spur. Stattdessen bestraften die Sachsen das inkonsequente Abwehrverhalten der Gastgeber eiskalt. Henrichs nutzte schließlich den Freiraum nach Zuspiel von Olmo zum 2:0 (15.).

Leipzig blieb trotz des frühen, komfortablen Vorsprungs dran, hätte durch Laimer (19.), Silva (19.) und Olmo (22.), dessen Tor aufgrund einer vorangegangenen Abseitsstellung einkassiert wurde, das Ergebnis schon früh in die Höhe schrauben können. Doch die Vorentscheidung wurde nur für einige Minuten verlegt, denn kurz vor der Pause machten Silva (44.) und Werner (45.+2) per Doppelschlag die Horror-Hälfte der Schalker perfekt.

Kurzes Schalker Aufbäumen zu wenig

Reis, der bereits kurz vor dem Seitenwechsel Dominick Drexler für den angeschlagenen Tom Krauß in die Partie brachte, vollzog zwei weitere Wechsel. Neuzugang Jere Uronen und Jordan Larsson machten Platz für Mehmet Aydin und Andreas Ivan. Mit kurzer Wirkung: Schalke bäumte sich tatsächlich noch einmal gegen die drohende Pleite auf. Kozuki nutzte Abstimmungsprobleme zwischen Josko Gvardiol und Marcel Halstenberg zu seinem ersten Profi-Tor (56.). Es blieb bei einem kurzen Strohfeuer. Olmo setzte mit einem Heber ins lange Eck, bei dem S04-Keeper Alexander Schwolow nicht gut aussah ein weiteres Glanzlicht (83.). Poulsen gelang per Schlenzer (89.) schließlich der Treffer zum Endstand.

Leipzig führt den Positivtrend nach dem Achtungserfolg gegen Spitzenreiter FC Bayern (1:1) vier Tage zuvor fort, trifft am Freitag auf den VfB Stuttgart (20.30 Uhr, DAZN). Für Schalke, das am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) gegen den 1. FC Köln gefordert ist, ist es nach dem 0:3 gegen Frankfurt zum Bundesliga-Restart die nächste deutliche Schlappe – bei neun Punkten am Tabellenende fehlen bereits nach 17 Spielen sechs Zähler zum rettenden Ufer.

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