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Schalke 04: Blamage nach Horror-Halbzeit gegen RB Leipzig

Der FC Schalke 04 blamiert sich gegen RB Leipzig nach einer Horror-Halbzeit. Hoffnung machen allein die zweiten 45 Minuten, in denen sich die Königsblauen zumindest wehren.

Die Königsblauen gerieten gegen RB Leipzig mit 1:6 unter die Räder, nachdem sie bereits in der ersten Hälfte vier Gegentore kassiert hatten. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

André Silva (7./44.), Benjamin Henrichs (15.), Timo Werner (45.+2), Dani Olmo sowie Yussuf Poulsen (89.) machten den Sieg für Leipzig klar. Die Sachsen sprangen vorübergehend auf den zweiten Platz, Schalke behält die Rote Laterne, mit sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

„Eine Halbzeit zum Vergessen. Wir kamen nicht in die Zweikämpfe. Wir müssen das Spiel vergessen. Man kann nicht viel sagen. Wir müssen daraus lernen und weitermachen. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Nicht so viel sprechen“, sagte Schalke-Neuzugang Michael Frey nach dem Spiel bei Sky.

„Das war eine absolut enttäuschende Leistung. Wenn du keine Zweikämpfe annimmst und die Gegner laufen lässt, hast du nichts in der Bundesliga zu suchen. Am Sonntag geht‘s weiter, jetzt müssen wir Punkte sammeln mit einer anderen Einstellung. Ich kann mich nur beim Publikum entschuldigen“, erklärte S04-Coach Thomas Reis.

War die erste Halbzeit ein einziges Grauen für die Schalker, spielten sie in Hälfte zwei deutlich mutiger auf, belohnten sich immerhin mit einem Tor durch Soichiro Kozuki (56.).

Am Samstag hatten die Knappen mit 0:3 bei Eintracht Frankfurt verloren. Leipzig holte am Freitag ein 1:1-Unentschieden gegen den FC Bayern.

„Wir wollten nach Bayern weitermachen. Wir wurden vom Trainer oft genug gewarnt. Man hat in der zweiten Halbzeit gesehen, dass man in die Bredouillekommen kann“, sagte RB-Torschütze Werner, der sein Startelf-Comeback feierte und sich nach seiner Verletzung wieder „gut“ fühle.

„Nur vom Fernseher zu sitzen, hat irgendwann gereicht“, sagte der 26-Jährige lachend.

Und auch Henrichs freute sich über sein Tor: „Ich war sehr frei. Wir hatten keine Sorgen. Man muss mit uns rechnen.“

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