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Rassismus-Eklat: Porto-Stürmer geht wutentbrannt vom Platz

Mitspieler und Profis von Gastgeber Guimarães versuchten, den Fussballnationalspieler aus Mali zu beruhigen und offenbar zum Weiterspielen zu bewegen, der aufgebrachte 28-Jährige war jedoch in minutenlangen, erregten Diskussionen nicht dazu zu bewegen.
Rassismus-Eklat: Porto-Stürmer Marega verlässt wutentbrannt den Platz Der Sieg von Porto bei Vitoria Guimarães wird von einem Eklat überschattet. Wenige Minuten nach seinem Siegtor zum 2:1 (1:0) in der 60. Minute verlässt Torschütze Moussa Marega das Spielfeld und reagiert damit auf rassistische Beleidigungen.

17.02.2020

Der Sieg von Porto bei Vitoria Guimarães wird von einem Eklat überschattet. Wenige Minuten nach seinem Siegtor in der 60. Minute verlässt Moussa Marega das Spielfeld und reagiert damit auf rassistische Beleidigungen.

Mitspieler und Profis von Gastgeber Guimarães versuchten, den Fussballnationalspieler aus Mali zu beruhigen und offenbar zum Weiterspielen zu bewegen, der aufgebrachte 28-Jährige war jedoch in minutenlangen, erregten Diskussionen nicht dazu zu bewegen. Marega liess sich auswechseln und streckte auf dem Weg in die Kabine mit Blick Richtung Tribüne beide Daumen nach unten. Sogar ein Sitz in seine Richtung sei zuvor geflogen, berichteten Medien. Für ihn kam in der 72. Minute Wilson Manafá auf das Feld.

Laut Trainer Sérgio Conceição sei Marega seit dem Warmmachen von der Vitoria-Bank aus beleidigt worden. «Wir sind eine Familie, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Grösse, Haarfarbe. Wir sind eine Familie. Wir sind Menschen. Wir verdienen Respekt.»

Durch den Sieg verkürzte der FC Porto den Abstand zu Spitzenreiter und Rekordmeister Benfica Lissabon auf nur noch einen Punkt. Porto tritt am Donnerstag (21:00 Uhr) zum Hinspiel des Sechzehntelfinales in Leverkusen an. Teleclub überträgt die Partie live.

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