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Todesfall bei Rallye Dakar: Motorrad-Pilot Goncalves stirbt nach Unfall

Paulo Goncalves verunglückte bei der Rallye Dakar mit seinem Motorrad. Er wurde bewusstlos aufgefunden und starb kurz darauf. Die Rallye trauert um den erfahrenen Piloten.

Die Rallye Dakar in Saudi-Arabien ist am Sonntag von einem Todesfall erschüttert worden. Der portugiesische Motorrad-Pilot Paulo Goncalves stürzte auf der siebten Etappe schwer und erlag seinen Verletzungen, das teilten die Organisatoren mit. Das Unglück geschah auf dem Streckenabschnitt nach 276 Kilometern.

"Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus", hieß es in einem offiziellen Tweet.

Goncalves war nach einem Herzstillstand bewusstlos, als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, er wurde per Helikopter in ein Krankenhaus transportiert. Dort konnten die Mediziner nur noch seinen Tod feststellen. Goncalves starb im Alter von 40 Jahren.

Der Portugiese war ein erfahrener Pilot. 2006 gab er sein Debüt bei der Rallye Dakar und nahm bis zu seinem Tod insgesamt zwölfmal teil. In diesen 14 Jahren holte er zwei Etappensiege und wurde 2015 sogar Gesamtzweiter. Goncalves gehörte zu den wenigen Piloten, die bei Austragungen der Rallye Dakar in Afrika, Südamerika und nun Saudi-Arabien am Start waren.

Es ist der 68. Todesfall in der Geschichte der Rallye Dakar. Zuletzt waren 2016 zwei Menschen gestorben, darunter ein Zuschauer aus Bolivien. Ein Pilot war zuletzt 2015 gestorben, der Pole Michal Hernik wurde damals tot aufgefunden, nachdem er das Ziel nicht erreicht hatte.

Icon: Der Spiegel
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