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Das Neueste zur Coronakrise - Ausgangsverbot nach Partys auf Insel Mykonos

Nach den steigenden Fallzahlen registriert Spanien einen plötzlichen Rückgang bei den Ferienbuchungen aus dem Ausland.
  • Eine Woche vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Daneben gibt es bislang fünf Athleten, die bei der Einreise nach Japan positiv getestet worden sind.
  • Wer vollständig geimpft ist, darf auch aus Drittstaaten ausserhalb des Schengenraumes wieder in die Schweiz einreisen, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilt. Für den Schengenraum wird die Quarantänepflicht aufgehoben.
  • Das BAG meldete am Freitag 619 neue Corona-Infektionen. Hospitalisierte: 83 (+11 Prozent zur Vorwoche). 7-Tageswert Neuinfektionen: 398 (+82 Prozent).
  • Bisher wurden in der Schweiz 8'425’758 Impfungen verabreicht. Aktuell sind 41.7 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Weitere 11.1 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine Dosis erhalten.

In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 0:44 Proteste gegen Impf-Pflicht in Frankreich

    In Frankreich sind fast 114'000 Menschen auf die Strasse gegangen. Sie demonstrierten gegen neue Corona-Massnahmen, wie etwa den Gesundheitspass oder die Impfpflicht für bestimmte Berufe. Laut dem Innenministerium gab es landesweit fast 136 Kundgebungen.

    Anfang Woche hatte Präsident Emmanuel Macron unter anderem eine Impf-Pflicht für das Gesundheitspersonal angekündigt und strengere Regeln für Ungeimpfte. Zudem müssen die Menschen in Frankreich häufiger nachweisen, ob sie getestet, geimpft oder von Covid-19 genesen sind. Etwa in Kinos, Restaurants oder Fernzügen.

    Demonstranten in Paris
    In der Hauptstadt Paris demonstrierten laut dem Innenministerium etwa 18'000 Menschen gegen die verschärften Auflagen der Regierung. Keystone
  • 23:47 Keine Massenimpfungen von Teenagern in Grossbritannien geplant

    In Grossbritannien sollen einem Medienbericht zufolge nur vorerkrankte Kinder und Jugendliche gegen Corona geimpft werden. Der «Telegraph» berichtet, dass sich Grossbritannien gegen eine Massenimpfung von Teenagern entschieden habe. Demnach sollen nur kranke Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren sowie Jungendliche, die fast 18 Jahre alt seien, das Corona-Vakzin erhalten.

    Der Gemeinsame Ausschuss für Impfung und Immunisierung (JCVI) soll zuvor den Ministern von einer Massenimpfung aller Kinder abgeraten haben, bis weitere Daten zu möglichen Risiken vorlägen. Das britische Gesundheitsministerium teilte mit, dass noch keine Entscheidunggefallen sei.

  • 22:26 Furcht vor Virusverbreitung durch Olympische Spiele in Tokio

    Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio steigen in der japanischen Hauptstadt die Corona-Zahlen. Viele Japanerinnen und Japaner fürchten, dass die Olympischen Spiele zu einem «Superspreading-Event» werden könnten

    01:48
    Corona-Lage in Tokio verschärft sich
    Aus Tagesschau vom 17.07.2021.
  • 20:29 Spaniens Tourismussektor zeigt sich pessimistisch

    Angesichts hoher Corona-Zahlen in Spanien hat sich die Tourismusbranche pessimistisch über die laufende Sommersaison geäussert. Es gebe einen «plötzlichen Rückgang» bei den Buchungen ausländischer Urlauber, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf den Vizepräsidenten des spanischen Tourismusverbandes Exceltur, José Luis Zoreda. «Wenn sich die Corona-Zahlen weiter verschlechtern, schätzen wir, dass der Tourismus in diesem Sommerquartal einen Umsatz von 37.97 Milliarden Euro generieren wird, mehr als die 24.30 Milliarden im selben Zeitraum des Vorjahres, aber viel weniger als die 58.37 Milliarden des Jahres 2019», zitierte der Sender den Tourismusmanager.

    Die Branche hatte wegen der fortschreitenden Impfkampagne auf eine weit stärkere Erholung des Geschäfts in diesem Sommer gehofft. Der Tourismus trägt in normalen Zeiten mehr als zwölf Prozent zum spanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, auf den beliebten Urlaubsinseln der Balearen und auf den Kanaren sind es sogar rund 35 Prozent. Die Branche sichert Hunderttausende Arbeitsplätze.

  • 18:51 Zweite Wallfahrt Hadsch in Corona-Pandemie beginnt

    Zum zweiten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie findet in Saudi-Arabien ab diesem Sonntag die muslimische Wallfahrt Hadsch statt. Die Zahl der zulässigen Pilger wurde von 10'000 im vergangenen Jahr auf rund 60'000 Gläubige erhöht. Das ist immer noch ein Bruchteil der mehr als zwei Millionen Muslime, die sich 2019 an der Wallfahrt beteiligt hatten.

    Beim diesjährigen Hadsch gelten erneut strenge Regeln, um eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern. Dazu gehören Abstandsregeln und Maskenpflicht sowie Roboter, die im Hof der Grossen Moschee von Mekka etwa Desinfektionsmittel versprühen. Alle teilnehmenden Pilger müssen geimpft und zwischen 18 und 65 Jahren. Wie im vergangenen Jahr sind wegen der Pandemie zudem keine ausländischen Pilger zugelassen.

    Muslime in der Grossen Moschee in Mekka.
    Hunderte Muslime trafen bereits in Mekka ein. Reuters
  • 17:31 Ermittlungen in Frankreich wegen falscher Impfzertifikate

    In Frankreich ist offenbar ein Ermittlungsverfahren wegen gefälschter Impfzertifikate eingeleitet worden. Es liefen Untersuchungen gegen sechs Menschen, berichtete der französische Sender France Info unter Verweis auf Justizkreise. Zwei Personen seien derzeit in Haft. Der Zeitung «Le Monde» zufolge sollen vier der Verdächtigen die falschen Zertifikate beschafft haben. Die anderen beiden stehen in dem Verdacht, einen gefälschten Impfnachweis gekauft zu haben.

  • 16:48 Corona-Ausbruch und Ausgangsverbot nach Partys auf Mykonos

    Auf der griechischen Jet-Set-Insel Mykonos gilt aufgrund missachteter Corona-Regeln in Bars für sieben Tage ein nächtliches Ausgehverbot. Die griechische Regierung verhängte die Massnahme überraschend am Samstag. Beginnend mit der Nacht zu Sonntag darf für die nächsten sieben Tage zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr niemand mehr auf die Strassen. Ausnahme gibt es nur für Notfälle und für Arbeitende in der Nacht. Auch Musik darf nicht mehr in allen Lokalen gespielt werden.

    Wie der griechische Zivilschutz mitteilte, fielen bei Corona-Schnelltest-Kontrollen in den vergangenen Tagen mehr als zehn Prozent der Tests positiv aus. Zuletzt gab es auf der kleinen Kykladeninsel fast täglich Partys mit Hunderten Gästen, bei denen Menschen ohne Abstand und ohne Maske die ganze Nacht durch feierten.

    Menschen sitzen zusammen draussen.
    Mykonos ist als beliebtes Reiseziel überwiegend reicher Menschen aus Ländern im östlichen Mittelmeer bekannt. Zudem verbringen zahlreiche Prominente ihre Ferien auf der kleinen Insel. Keystone
  • 16:32 Über 25'000 neue Infektionsfälle in Russland

    In Russland legt die Zahl der nachgewiesenen Infektionsfälle binnen eines Tages um 25'116 zu, davon 4561 in Moskau. Insgesamt verzeichnet Russland damit fast sechs Millionen Fälle. Trotz der steigenden Infektionszahlen hat Moskau die Auflagen gelockert. Ab Montag ist kein QR Code mit dem Nachweis einer Impfung oder Immunisierung mehr für die Innengastronomie nötig.

    Aus dem Archiv: Russische Impfskepsis wegen staatlicher Fehler
    04:31 min, aus Echo der Zeit vom 17.06.2021.
  • 15:39 Britischer Gesundheitsminister positiv getestet

    Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid ist trotz Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Javid in einer Videobotschaft auf Twitter mit. Er habe sich etwas angeschlagen gefühlt und dann einen Antigen-Test gemacht – der habe sich als positiv herausgestellt. Nun warte er auf das Ergebnis eines PCR-Tests. «Ich bin dankbar, dass ich zwei Impfdosen bekommen habe und bisher sind meine Symptome sehr mild», so Javid weiter. Er rief die Menschen auf, sich ebenfalls impfen zu lassen.

    In Grossbritannien steigt die Zahl der Neuinfektionen seit Wochen wieder massiv an. Allein am Freitag wurden mehr als 50'000 Neuinfektionen registriert. Zurückgeführt wird das unter anderem auf die starke Ausbreitung der Delta-Variante.

    Trotzdem sollen am Montag alle Corona-Massnahmen in England aufgehoben werden. Die Regierung argumentiert, durch das erfolgreiche Impfprogramm sei die Verbindung zwischen Infektionen und Spitaleinweisungen sowie Todesfällen geschwächt.

  • 15:20 Ruanda kämpft mit steigenden Zahlen und vollen Spitälern

    Für die ruandische Hauptstadt Kigali sowie acht weitere Bezirke wird bis zum 26. Juli ein Lockdown verhängt. Damit soll die explosionsartige Zunahme der Covid-19-Fälle eingedämmt werden.

    Die Regierung empfahl den Bürgern, soziale Interaktionen drastisch einzuschränken und Bewegungen nur auf wesentliche Dienste zu beschränken. «Bewegung und Besuche ausserhalb des Hauses sind verboten, ausser für wesentliche Dienstleistungen wie Gesundheit, Lebensmitteleinkauf und Bankgeschäfte», hiess es in der Erklärung. Der öffentliche Nahverkehr wurde ebenfalls eingestellt, Geschäfts- und Regierungsbüros geschlossen, Schulen geschlossen, Sport- und Freizeitaktivitäten im Freien verboten.

    In den letzten Wochen hat sich die Lage in dem afrikanischen Land stetig verschlechtert. Rund 800 neue Fälle pro Tag überschwemmen in Ruanda die Spitäler, denen die Betten ausgegangen sind.

  • 12:43 Frust bei Briten über Quarantänepflicht für Frankreich-Urlauber

    Die Kehrtwende der britischen Regierung bei den Regeln für Reiserückkehrer aus Frankreich hat bei der Tourismusbranche im Land und bei Urlaubern für Frust und Empörung gesorgt. Die Regierung in London hatte am Freitag überraschend mitgeteilt, dass die für Montag geplante Lockerung nicht für Frankreich gelten soll. Zweifach geimpfte Reiserückkehrer müssen also in England weiterhin für zehn Tage in Quarantäne, wenn sie sich zuvor in Frankreich aufgehalten haben. Grund ist demnach die verhältnismässig hohe Zahl an Infektionen mit der Beta-Variante des Coronavirus, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde.

    Die britische Regierung hat für Reisen ins Ausland ein Ampelsystem eingeführt. Die genauen Kriterien dafür sind jedoch nicht nachvollziehbar. Erst kürzlich hatte die Regierung bekannt gegeben, dass diese Pflicht von Montag an nicht mehr für diejenigen gelten soll, die in Grossbritannien vollständig geimpft wurden. Ausgenommen von dieser Lockerung ist nun aber Frankreich.

  • 11:23 Frankreich verschärft Einreise-Auflagen aus mehreren Ländern

    Wer nicht gegen Corona geimpft ist und aus den Niederlanden, Grossbritannien, Spanien, Portugal, Griechenland oder Zypern einreist, muss ab Sonntag ein negatives Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist. Das teilt Ministerpräsident Jean Castex mit. Bislang gilt bei Grossbritannien, das das negative Testerergebnis nicht älter als 48 Stunden sein darf, bei den anderen Ländern sind es 72 Stunden.

  • 8:49 Grossbritannien kündigt grösste Grippe-Impfung an

    Mit der weitreichendsten Grippeschutz-Impfung seiner Geschichte will Grossbritannien einen möglichen Corona-Rückschlag durch die Virensaison im Herbst verhindern. Mehr als 35 Millionen Menschen stehe von September an eine kostenlose Grippeschutzimpfung zur Verfügung, kündigt das Gesundheitsministerium an.

    «Wenn sich das Land nun dem normalen Leben nähert, müssen wir lernen, neben anderen Viren auch mit Corona zu leben», sagt Ressortchef Sajid Javid. «Deshalb bieten wir Millionen weiteren Menschen die kostenlose Grippeimpfung an, um sie diesen Winter zu schützen.»

    Erstmals bieten die Behörden allen Kindern und Jugendlichen auf weiterführenden Schulen eine Grippeschutz-Impfung an. Ausserdem können auch alle Kinder im Alter von zwei und drei Jahren, alle Grundschüler, Schwangere und alle über 50-Jährigen eine Dosis erhalten. Das Ministerium betonte, Ziel sei, den Erfolg des vergangenen Jahres zu übertreffen. Damals waren gut 80 Prozent der über 65-Jährigen in England gegen Grippe geimpft worden.

    Menschen warten in einem Impfzentrum auf ihre Impfung.
    Keystone
  • 7:05 Sydney verhängt strengere Massnahmen

    In Australiens Grossstadt Sydney werden die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durch die Delta-Variante verschärft. Für die kommenden zwei Wochen sollen Baustellengeschlossen bleiben, Angestellte nicht in ihre Bürogebäude dürfen und nur Supermärkte öffnen, sagte die Ministerpräsidentin des Bundeslandes Neu-Süd-Wales Gladys Berejiklian an einerPressekonferenz.

    Arbeitgebern wird mit hohen Geldstrafen gedroht, falls sie ihre Mitarbeiter ins Büro kommen lassen. Sydney meldete 111 Neuinfizierungen in den vergangenen 24 Stunden, eine weitere Person starb im Zusammenhang mit dem Virus.

    Menschen warten vor einem Impfzentrum.
    Sydney ist seit dem 26. Juni im Lockdown. Aufgrund steigender Fallzahlen hat die Metropole diesen um weitere zwei Wochen bis mindestens 30. Juli verlängert. Reuters
  • 6:18 Coronavirus im olympischen Dorf in Tokio angekommen

    Eine Woche vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Das bestätigte das Organisationskomitee am Samstag. Angaben zur Person wie der Nationalität wollte Geschäftsführer Toshiro Muto nicht machen. Auch könne er nicht sagen, ob die Person geimpft sei. Es würden alle erforderlichen Massnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung getroffen, damit sich jeder im Athletendorf sicher fühlen könne, hiess es.

    Daneben gibt es bislang fünf Athleten, die bei der Einreise nach Japan positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Die Athleten und ihre Begleitpersonen sind im Athletendorf von der Bevölkerung isoliert und müssen strenge Verhaltens- und Hygieneregeln befolgen. Die Organisatoren und das Internationale Olympische Komitee (IOC) haben immer wieder versichert, es würden für alle «sichere» Spiele.

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      16.07.2021 Mit Audio
  • 3:56 WHO drängt bei Suche nach Virusursprung auf Labor-Inspektionen

    Um mehr über den Ursprung des Coronavirus zu erfahren, drängt die Weltgesundheitsorganisation WHO auf die Inspektion von Laboren in China.

    Zur genaueren Klärung des Ursprungs brauche es weitere Untersuchungen, sagte der WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus in Genf. Unter anderen seien Kontrollen in der Region Wuhan nötig, wo im Dezember 2019 die ersten menschlichen Fälle identifiziert wurden.

    Ein erstes WHO-Team war Anfang Jahr nach Wuhan gereist. Zuvor hatte China die Reise mehrere Monate hinausgezögert. Die USA werfen China vor, eine transparente Untersuchung zu verhindern. China dagegen beklagt sich, die USA würden China die Schuld an der Verbreitung des Virus geben wollen.

  • 2:34 Biden: Corona-Falschinfos in sozialen Medien «bringen Menschen um»

    Falschinformationen in sozialen Medien wie Facebook zum Thema Coronavirus und Impfungen sind nach Ansicht von US-Präsident Joe Biden für den Tod vieler Menschen verantwortlich. Auf die Frage eine Reporters, welche Botschaft er angesichts der Verbreitung von Falschinformationen für Plattformen wie Facebook habe, sagte Biden: «Sie bringen Menschen um.» Die Pandemie in den USA sei zu einer «Pandemie unter Ungeimpften» geworden, sagte Biden am Freitag im Garten des Weissen Hauses.

    Die US-Regierung macht Falschinformationen in sozialen Netzwerken mitverantwortlich für die abwartende oder ablehnende Haltung vieler Amerikaner gegenüber den Corona-Impfstoffen. In den USA ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt in Gebieten mit niedrigerer Impfquote wieder rasant angestiegen, angetrieben von der besonders ansteckenden Delta-Variante.

    Die Impfkampagne macht dagegen nur noch langsam Fortschritte. Der Gesundheitsbehörde CDC zufolge haben bislang gut 185 Millionen Menschen mindestens die erste Corona-Impfung bekommen – das entspricht rund 56 Prozent der gesamten Bevölkerung.

    US-Präsident Joe Biden gibt vor dem Weissen Haus Reportern Antwort.
    Reuters
  • 22:53 Indonesien bleibt globale Corona-Risikoregion

    Trotz eines Lockdowns und strikter Vorschriften bekommt Indonesien seine bisher schwerste Infektionswelle nicht in den Griff. Die Behörden meldeten am Freitag mehr als 1200 Tote innerhalb von 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19. Das sind so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Seit Tagen liegt die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50’000.

    Indonesien hat damit Indien als weltweiten Spitzenreiter überholt. Grund ist vor allem die Delta-Virusvariante. Hunderte Menschen, die positiv getestet wurden, seien während der Quarantäne in ihren Häusern gestorben, teilte die Plattform LaporCovid-19 mit, die Daten zur Pandemie in Indonesien sammelt. Vielerorts gibt es nicht mehr genug freie Spitalbetten. Bereits Ende Juni hatte das Rote Kreuz vor einem Kollaps des Gesundheitssystems gewarnt.

    Karte von Indonesien
    Die Website LaporCovid-19 sammelt alle verfügbaren Daten zur Pandemie in Indonesien. LaporCovid19.org
  • 21:38 Einreise geimpfter Personen aus Drittstaaten wieder erlaubt

    Wer vollständig geimpft ist und dies nachweisen kann, darf auch aus Drittstaaten ausserhalb des Schengenraumes wieder in die Schweiz einreisen. Das teilt das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf seiner Website mit. Für die Einreisen aus dem Schengenraum wird zudem die Quarantänepflicht grundsätzlich aufgehoben. Eine Testpflicht besteht nur noch für mit dem Flugzeug einreisende Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind.

    Als Anleitung und Hilfsmittel für die Prüfung der individuellen Situation vor der Einreise in die Schweiz verweist das SEM auf den Online-Travelcheck des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

  • 20:42 Steigende Fallzahlen auch in Italien

    Der Sieben-Tage-Inzidenzwert erhöhte sich auf landesweit durchschnittlich 19 Fälle je 100'000 Einwohner innerhalb einer Woche, in der Vorwoche waren es 11. Vor allem bei jungen Menschen seien mehr Infektionen verzeichnet worden, hiess es am Freitag im wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums in Rom.

    Am Freitag berichteten mehrere Medien von einem Corona-Ausbruch in einer Bar in Rom während der Fussball-Europameisterschaft. Dort sollen sich bei der Partie zwischen Italien und Belgien am 2. Juli Dutzende Menschen infiziert haben, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde schrieb.

Quellen: SRF-Recherchen, Nachrichtenagenturen

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

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