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Klinik Zugersee in Oberwil mit neuer Abteilung

Junge Erwachsene werden ab 2020 in eigener Station betreut
Klinik Zugersee in Oberwil

Klinik Zugersee in Oberwil Foto: www.triaplus.ch

Junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen werden in der Klinik Zugersee neu in einer eigenen Station betreut. Die Konkordatsklinik der Kantone Uri, Schwyz und Zug hat auf Anfang 2020 in Oberwil das neue Angebot in Betrieb genommen.

Wie die Betreiberin der Klinik, die Triaplus AG, am Mittwoch mitteilte, verfügt die neue Station über zwölf Betten in modern eingerichteten Zimmern. Neun Betten sind zur Zeit belegt.

Mit der neuen Station schliesst die Klinik Zugersee nach eigenen Angaben eine Lücke in ihrem Angebot. Bislang wurden junge Erwachsene in der Akutstation betreut. In der neuen Station werde es möglich sein, besser den Bedürfnissen der jungen Menschen gerecht zu werden, heisst es in der Mitteilung. Zudem könnten sich die Patienten unter Gleichaltrigen mit ähnlichen Herausforderungen wie Erwachsenwerden oder Berufsbildung bewegen.

Prävention für junge Erwachsene

Nach Angaben der Klinik Zugersee beginnen 50 Prozent der psychischen Erkrankungen vor dem 15. und 75 Prozent vor dem 25. Lebensjahr. Es sei wichtig, diese Erkrankungen möglichst früh zu erkennen und zu therapieren.

Im vergangenen Jahr hatte die Luzerner Psychiatrie (Lups) im Hirschpark beim Kantonsspital ein jugendpsychiatrisches Akutangebot mit 15 Plätzen geschaffen. Sie richtete damit ein «dringend notwendiges Angebot für Jugendliche» ein und baute den Belegungsdruck in der Akutpsychiatire für Erwachsene ab.

(Quelle: sda)

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