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Die meisten von ihnen Kinder: Elf Tote bei Angriff auf Schule in russischer Stadt Kasan

Beim Angriff auf eine Schule im russischen Kasan sind elf Menschen getötet worden, darunter die meisten Kinder. Ein Angreifer soll getötet worden sein.
Update 11:45 Uhr
Die meisten von ihnen Kinder : Elf Tote bei Angriff auf Schule in russischer Stadt Kasan

Beim Angriff auf eine Schule im russischen Kasan sind elf Menschen getötet worden, darunter die meisten Kinder. Ein Angreifer soll getötet worden sein.

Mindestens in Angreifer hat mehrere Menschen an einer Schule im russischen Kasan erschossen,.
Mindestens in Angreifer hat mehrere Menschen an einer Schule im russischen Kasan erschossen,.Foto: Imago

Bei einem Angriff mit Schusswaffen auf eine russische Schule sind mehrere Menschen getötet worden. Zwei russische Staatsagenturen berichteten am Dienstag übereinstimmend von elf Todesopfern in der Großstadt Kasan in der Republik Tatarstan - darunter neun Kinder.

Die Pressestelle des Republikchefs Rustam Minnichanow bestätigte zunächst acht Getötete und 20 Verletzte. Minnichanow sprach von einer „großen Tragödie“. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Tass wurden 32 weitere Menschen verletzt, darunter Kinder.

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Der Angreifer, der sich in dem Schulgebäude verschanzt habe, sei vorläufigen Informationen zufolge getötet worden, berichteten am Dienstag die russischen Nachrichtenagenturen Tass und Interfax unter Berufung auf Sicherheitskreise. Zudem ist ein 19-jähriger Verdächtiger festgenommen worden.

Zeugen berichteten auch von einer Explosion. Auf Amateurvideos war zu sehen, wie Rauch aus einem mehrstöckigen weißen Gebäude stieg. Es waren Schreie zu hören. Zahlreiche Schüler wurden aus dem Gebäude in einen benachbarten Kindergarten gebracht. Ein lokaler Fernsehsender berichtete, dass Kinder aus den Fenstern des dritten Stocks gesprungen seien. In Russland hatten die Schulen erst am Dienstag nach mehr als einwöchigen Ferien begonnen.

Der festgenommene 19-Jährige soll Medienberichten zufolge vor etwa vier Jahren seinen Schulabschluss gemacht haben. Kurz vor der Tat soll er das Verbrechen im Nachrichtenkanal Telegram angekündigt haben. Er soll zunächst mit einem Maschinengewehr die Schule durch einen Haupteingang betreten und sofort um sich geschossen haben.

Putin will neue Regelung für zivilen Waffenbesitz ausarbeiten

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgedrückt. „Der Präsident spricht den Angehörigen der Kinder, die durch die Hand des Schützen gestorben sind, sein tiefes Beileid aus und wünscht den Schulkindern, die verletzt wurden, baldige Genesung“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag laut Agentur Interfax. Putin wies demnach außerdem an, eine neue Regelung für zivilen Waffenbesitz auszuarbeiten.

Nach früheren Angriffen auf Schulen haben viele Bildungseinrichtungen in dem Riesenreich Wachpersonal an Eingängen. Ob das auch bei der Schule Nummer 175 in Kasan der Fall war, war zunächst unklar.

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In Russland gab es in der Vergangenheit immer wieder Festnahmen, weil Jugendliche angeblich Angriffe auf Schulen geplant hatten. Die letzte große Tragödie gab es im Oktober 2018, als in der Stadt Kertsch ein 18-Jähriger an einer Berufsschule um sich geschossen und einen Sprengsatz gezündet hatte. Er und 20 weitere Menschen starben. Auch 2019 starben bei einem Angriff auf eine russischen Berufsschule zwei Menschen. (dpa, AFP)

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