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Mülheim: Mann tötet Hund mit Messer im Uhlenhorster Wald

Ein Mülheimer hat am Donnerstagnachmittag im Uhlenhorst einen Hund mit einem Messer getötet. Zuvor waren drei Hunde aneinandergeraten.

Angriff

Mülheim: Mann tötet Hund mit Messer im Uhlenhorster Wald

Linda Heinrichkeit

10.01.2020 - 17:46 Uhr
In Mülheim ist ein Hund getötet worden.

In Mülheim ist ein Hund getötet worden.

Foto: Screenshot

Mülheim.  Ein Mülheimer hat am Donnerstagnachmittag im Uhlenhorst einen Hund mit einem Messer getötet. Zuvor waren drei Hunde aneinandergeraten.

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Es ist ein Bild, das erschüttert: Ein Hund liegt leblos auf dem schlammigen Erdboden, die Leine ist noch an seinem Halsband befestigt, neben ihm ein Messer. Der Hovawart Jackson ist am Donnerstagnachmittag im Uhlenhorster Wald in Mülheim getötet worden. Der Besitzer eines anderen Hundes hatte ein Messer gezückt und den knapp sieben Jahre alten Rüden attackiert. Bei Facebook ist das Bild des toten Hundes bereits über 1500 Mal geteilt worden.

54-jähriger Mülheimer soll Hund mit Messer attackiert haben

Laut Angaben von Polizeisprecher Christoph Wickhorst ist es am Donnerstag gegen 15.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung gekommen. Eine 60-jährige Mülheimerin war mit ihren beiden Hunden im Uhlenhorster Wald unterwegs, als sie einem 54-Jährigen mit einem Hund begegnete. Die beiden Rüden der Frau sollen sich losgerissen haben und auf den Hund des 54-Jährigen zugelaufen sein. „Die Hunde sind aneinandergeraten“, sagt Wickhorst.

Die für kurze Zeit von Tierschützern mitten auf der Schlossbrücke eingerichtete Gedenkstätte. Sie erinnerten mit Blumen, Kerzen und Schleifen an die Hündin, die von einem 58-Jährigen Ende des vergangenen Jahres in die Ruhr geworfen worden war.

Der 54-Jährige soll zwischen die kämpfenden Hunde gegangen sein und ein Messer mit fester Klinge und Pfefferspray gegen die beiden Rüden der Frau gerichtet haben. Auch sie soll mit dem Pfefferspray verletzt worden sein.

Zweiter Hund liegt schwer verletzt beim Tierarzt

Wie in dem Facebook-Post beschrieben, soll Jackson sofort tot gewesen sein. Der andere Hund, ein Neufundländer, liege noch schwer verletzt beim Tierarzt. Der Mann, der den Hund attackiert hat, soll der unmittelbare Nachbar der verletzten 60-Jährigen sein. „Jackson war ein unglaublich gut erzogener Hovawart, der auf den leisesten Flüsterton hörte und niemandem etwas zuleide tat“, steht in dem Facebook-Post.

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Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung, weil er das Pfefferspray auch gegen die 60-Jährige gerichtet haben soll. Wegen des getöteten Hundes wird im Rahmen des Tierschutzgesetzes ermittelt. Dafür ist das Veterinäramt der Stadt Mülheim zuständig.

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