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Hoffenheim bremst Hertha BSC im "Sechs-Punkte-Spiel" aus

Befreiender Sieg für die TSG Hoffenheim. Mit einem klaren Sieg gegen Hertha BSC meldet sich das Team von Trainer Pelegrino Matarazzo eindrucksvoll zurück im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.

Stand: 18.03.2023 19:19 Uhr

Befreiender Sieg für die TSG 1899 Hoffenheim. Mit einem klaren Sieg gegen Hertha BSC meldet sich das Team von Trainer Pelegrino Matarazzo eindrucksvoll zurück im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Die TSG verteidigte nach einer Roten Karte in Unterzahl den Vorsprung in der Schlussphase - mehr als ein Ehrentreffer war für Hertha nicht mehr drin.

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Angeführt von Elfer-König Andrej Kramaric hat die TSG Hoffenheim damit zum ersten Mal seit Monaten wieder ein Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet. Nach sieben Pleiten und insgesamt 14 Partien ohne Sieg in Folge gewann das bisherige Schlusslicht das Kellerduell.

Hertha-Schreck Kramaric erst per Hand- (24.), dann per Foulelfmeter (37.) sowie Ihlas Bebou (51.) trafen für die Kraichgauer, die ihrem angezählten Trainer Pellegrino Matarazzo den Job gerettet haben dürften. Kramaric hat gegen keinen anderen Klub so oft getroffen wie gegen die Berliner (zwölf Tore).

Hoffenheim nach Platzverweis nicht mehr in Gefahr

Der TSG-Sieg geriet auch durch die Rote Karte für Munas Dabbur wegen groben Foulspiels (71.) nicht mehr in Gefahr. Stevan Jovetic (90.+2) verkürzte erst in der Nachspielzeit. Hoffenheims Trainer Matarazzo: "Wir sind sehr vorsichtig ins Spiel gekommen. Mit dem Führungstreffer sind wir gewachsen. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie sich belohnt hat."

Durch den Dreier überholte die TSG (22 Punkte) die Hertha (21) in der Tabelle. Die Berliner kassierten ihre achte Auswärtspleite in Folge. Die TSG verbesserte sich auf Platz 15, doch Sportdirektor Alexander Rosen gab den Mahner. "Ich bin natürlich erleichtert. Aber das war nur ein Spiel, das kann nur der Anfang sein", sagte Rosen nach zuvor sieben Niederlagen in Serie. 

Hertha im Angriff eher harmlos unterwegs

Die 25.027 Zuschauer in Sinsheim sahen in den ersten Minuten eine weitgehend ausgeglichene Begegnung. Pavel Kaderabek hatte nach Vorarbeit von Kramaric die beste Gelegenheit in der Anfangsphase für die Hoffenheimer (8.). Die Hertha hatte in der Offensive kaum etwas zu bieten.

Die vereinzelten Angriffsbemühungen der Berliner, bei denen Marc Oliver Kempf, Marton Dardai, Jean-Paul Boetius, Chidera Ejuke und Kelian Nsona fehlten, brachten keine Gefahr mit sich. In der 20. Minute waren die Hoffenheimer der Führung nahe, doch Kramaric scheiterte an Torwart Oliver Christensen.

Kramaric trifft für Hoffenheim

Kurz darauf machte es der Kroate vom Elfmeterpunkt besser. Zuvor war der Ball an der Hand von Tolga Cigerci gelandet. Die Gastgeber, die ohne Jacob Bruun Larsen, Grischa Prömel, Kasper Dolberg und Stanley Nsoki sowie den gesperrten Ozan Kabak auskommen mussten, blieben auch nach dem Treffer am Drücker. Kaderabek verfehlte von der Strafraumgrenze nur knapp (32.).

Nur fünf Minuten später behielt Kramaric erneut aus elf Metern die Nerven. Bebou war bei einem Konter von Filip Uremovic gefoult worden. Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Hertha-Trainer Sandro Schwarz in Dodi Lukebakio und Jovetic zwei frische Offensivkräfte. 

Glück für Hoffenheim nach Handspiel

Die Hoffenheimer Glück, dass es nach einem Handspiel von Robert Skov keinen Strafstoß für die Hertha gab (49.). Wenig später schloss Bebou auf der Gegenseite einen Konter stark ab.

Danach waren weitere Tore für die TSG gegen schwache Berliner drin. Dabbur leistete seinem Team durch sein grobes Foul an Lukebakio nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung allerdings einen Bärendienst. Letztlich geriet der Sieg dank Berliner Harmlosigkeit aber nicht mehr in Gefahr. Für Herthas Trainer Sandro Schwarz war es auch "eine völlig verdiente Niederlage. Wir haben keine gute Leistung gezeigt und Geschenke verteilt".

Hertha BSC in Freiburg - Hoffenheim muss nach Bremen

Am 26. Spieltag kämpft Hertha BSC in Freiburg um wichtige Punkte im Abstiegskampf (Samstag, 01.04.2023 um 15.30 Uhr). Einen Tag später ist Konkurrent Hoffenheim beim Aufsteiger aus Bremen gefordert (17.30 Uhr).

Quelle: red/dpa/sid

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