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Coca-Cola sorgt mit Video für Aufruhr: «Try to be less white»

Coca-Cola hat sich den Kampf gegen den Rassismus auf die Fahnen geschrieben. Nun schoss das Unternehmen mit einem Video aber über das Ziel hinaus.
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Der Softdrink-Gigant Coca-Cola will mit seiner Kampagne «Better Together» gegen rassistische Stereotype ankämpfen. Nun scheint das US-Unternehmen aber über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Auf Twitter kursieren seit einigen Tagen Bilder von Slides, die angeblich von einer Mitarbeiter-Schulung von Coca-Cola stammen.

Darauf zu sehen ist das Statement: «Try to be less white». Konkret soll das laut der Soziologin Robin DiAngelo und Autorin der Slides bedeuten, die Mitarbeiter sollen «weniger arrogant und selbstsicher» sein. Sie sollen «bescheidener sein, zuhören» und mit «weisser Solidarität» brechen. Die Autorin begründet all diese Stereotype damit, «dass weisse Menschen in der westlichen Gesellschaft dazu sozialisiert seien, sich überlegen zu fühlen.»

Die Reaktionen sind heftig

Die Screenshots stammen angeblich von einem internen Whistleblower. Mittlerweile hat Coca-Cola gegenüber dem «Washington Examiner» die Fotos zwar als echt bestätigt, fügt jedoch an: «Das Video ist nicht Teil des allgemeinen Lernplans.» Die Mitarbeiter hätten im Sinne einer Weiterbildung über LinkedIn auf das Video Zugriff erhalten. Mittlerweile wurde es entfernt.

Der Backlash liess nicht lange auf sich Warten. Auf Twitter sammeln sich die Threads mit Aufrufen zum Boykott des Unternehmens. «Wo sind die Klagen?», fragt eine Nutzerin. Wenn man den Begriff «White» ersetzen würde, wäre das Unternehmen bereits mehrfach verklagt worden, meint sie.

Einige verteidigen Coca-Cola jedoch. «Es stimmt alles, was da steht», schreibt ein anderer Nutzer. Doch auch auf dieser Seite findet man den Einwand, dass die Aufforderung «Try to be less white» besser hätte formuliert werden sollen. (leo)

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