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Eintracht Frankfurt geht in Dortmund unter | Eintracht

Nach dem Erfolg gegen Augsburg kommt der Rückschlag für Eintracht Frankfurt in Dortmund.
  • Stefan Krieger
    vonStefan Krieger
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Nach dem Erfolg gegen Augsburg kommt der Rückschlag für Eintracht Frankfurt in Dortmund.

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 4:0 (1:0)

Aufstellung Borussia Dortmund

Bürki - Piszczek , Hummels , Zagadou - Hakimi , Can (Dahoud), Witsel , Guerreiro, T. Hazard , Sancho - Haaland

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Trapp - Toure, Abraham, Hinteregger, N'Dicka - Rode (Sow), Gacinovic (Dost), Ilsanker, Chandler, Kostic - Silva (Paciencia)

Tore

4:0 Piszczek, Sancho, Haaland, Guerreiro

Schiedsrichter

Bastian Dankert (Rostock)

Feierabend: Die Systemumstellung zur Halbzeit hat nicht gefruchtet. Der Doppelpack kurz nach der Pause hat alle Frankfurter Träume zum platzen gebracht. Eintracht Frankfurt verliert auch in dieser Höhe verdient in Dortmund, weil man absolut nichts für die Offensive tun konnte. Die Borussen hatten das Spiel in jeder Phase im Griff, die Eintracht mit katastrophalen Fehlern in der Defensive und ohne Plan im Spielaufbau. Den Hessen fehlte komplett der Mut, die Dortmunder unter Druck zu setzen. Und die Klasse, einmal einen durchdachten Spielaufbau hinzukriegen. Die neunte Niederlage in Folge in Dortmund. Eine deutliche noch dazu.  

89. Minute: „Nur nicht mehr weh tun“ ist das Motto. Das Ding ist durch wie ein Steak, das 90 Minuten in der Pfanne brät.

86. Minute: Man kann feststellen: Jetzt wird‘s knapp mit dem ersehnten Punktgewinn.

85. Minute: Gut für die Eintracht, dass Dortmund deutlich Tempo aus der Partie nimmt. Sonst könnte es noch übler werden.

82. Minute: Paciencia kommt für Silva. Welcher Stürmer keinen Ball bekommt, ist aber eigentlich egal.

77. Minute: Die Luft ist raus. Eintracht Frankfurt hat sich aufgegeben. Man kann wirklich froh sein, wenn es jetzt nicht noch mehr Gegentreffer setzt. Rode geht raus, Sow kommt.

74. Minute: Jetzt wird‘s ganz bitter: 4:0. Toure will klären, legt aber für Guerreiro auf. Kein Problem. 4:0! Ein schlimmer Rückfall in die Leistung der Hinrunde.

72. Minute: Dortmund jetzt im Schongang. Am kommenden Dienstag kommt Paris - wahrscheinlich denkt man jetzt schon an die Partie gegen den ehemaligen Trainer Thomas Tuchel.

70. Spielminute: Noch immer keine einzige Chance für die Eintracht. Ein einziger Torschuss steht für die Hessen zu Buche. Ein Ball von Chandler, der weit übers Tor flog.

67. Minute: Die Einwechslung von Bas Dost verpufft völlig. Es kommt kein verwertbarer Ball in die Spitze.

64. Minute: Dahoud kommt bei Dortmund für Emre Can.

62. Minute: Dortmund nimmt jetzt etwas Tempo raus. Wirklich anstrengen muss man sich nicht mehr.

60. Minute: Der Doppelschlag nach der Halbzeit hat die Eintracht kalt erwischt. Wenn in der ersten Hälfte nicht viel ging, geht jetzt im Augenblick gar nichts mehr.

57. Minute: Bei allem Respekt vor den Dortmundern - das ist ein ganz schwacher Auftritt der Hessen. Man war noch nicht einmal gefährlich vor dem Tor der Dortmunder.

55. Minute: Immer wieder Fehlpässe bei der Eintracht im Mittelfeld. Es kommt zu überhaupt keiner gefährlichen Aktion. Die Dortmunder können das ganz locker runterspielen. Konter - 3:0 durch Haaland. Jetzt wird‘s bitter!

50. Spielminute: 2:0 für Dortmund. Sancho ist auf links durch, Abraham rutscht völlig übermotiviert am Ball vorbei, und der Dortmunder kann sich die Ecke aussuchen. Ganz mieser Abwehrversuch vom Frankfurter Kapitän.

47. Minute: Eintracht Frankfurt jetzt im 4-4-2

46. Minute: Rauchschwaden in Dortmund. Der Anpfiff hat sich verzögert. Die zweite Halbzeit in Dortmund läuft. Eintracht Frankfurt muss jetzt aktiver werden, will man gegen die Borussen etwas holen. Bas Dost kommt für Mijat Gacinovic in die Partie. 

Halbzeit in Dortmund: Die Gastgeber sind klar die Spielbestimmende Mannschaft, ohne ganz große Chancen zu haben. Das 1:0 kam eher zufällig zustande. Eintracht Frankfurt viel zu passiv, mit immer wieder leichten Ballverlusten im Mittelfeld. Die Hessen waren nicht einmal mit Ball im Strafraum der Dortmunder. Um aus dem Westfalenstadion etwas mitzunehmen, muss einfach mehr kommen. Verdiente Führung der Dortmunder, keine Frage.

45. Minute: Konterchance durch Hakimi - der verzieht frei vor Trapp. 

42. Minute: Auch nach dem Gegentreffer spielt die Eintracht fast nur passiv. Es ist überhaupt kein geordneter Spielaufbau zu erkennen. 

39. Minute: Jetzt hat der BVB wieder Oberwasser. Eintracht Frankfurt kommt kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus.

34. Minute: Da war Chaos in der Frankfurter Hintermannschaft. Der Ball konnte nicht geklärt werden, ein Abpraller landet beim Dortmunder Kapitän, der mit einem Flachschuss Kevin Trapp überwindet.

33. Minute: Da ist es passiert: 1:0 für Dortmund. Piszczek trifft von der Strafraumgrenze.

32. Minute: Hakimi mit einem Schussversuch. Kein Problem für Trapp.

30. Minute: Das Leben ist ein langer, plätschernder Fluss. Das Spiel auch. Der Plan der Eintracht geht bislang auf.

27. Minute: Der erste Schuss auf Dortmunder Tor: Chandler weit drüber.

24. Minute: Defensiv hat die Eintracht das eigentlich ganz gut im Griff. Nur nach vorne geht so gut wie nichts.

23. Minute: Timothy Chandler sieht für ein Foul im Mittelfeld Gelb.

20. Minute: Wenn es vorher hoch gewesen wäre, müsste man jetzt feststellen: Das Spiel verflacht. Dortmund auch nicht wirklich zwingend.

17. Minute: Wenn nach vorne was geht, dann über Kostic. Aber der ist bislang von den Dortmundern gut zugestellt.

14. Minute: Dortmund wesentlich ballsicherer. Die Eintracht immer wieder mit Ballverlusten schon im Mittelfeld.

10. Minute: Die Eintracht beschränkt sich in Dortmund aufs Kontern. Viel kommt bislang nicht dabei heraus. 

9. Minute: Glück für die Eintracht. Der Freistoß von Guerreiro knallt an den Pfosten.

8. Minute: Ilsanker foult Haaland. Gefährliche Situation.

6. Minute: Erste Ecke für Dortmund - kein Problem für Kevin Trapp.

5. Minute. Schöner Konter der Eintracht über Silva und Kostic. Der wird aber gestoppt. 

2. Minute: Dortmund mach mächtig Druck in den ersten Minuten.

1. Minute: Anstoß in Dortmund.

20.27 Uhr: Großartige Choreographie der Dortmunder Fans vor dem Spiel.

20.17 Uhr: Eintracht-Trainer Adi Hütter: „Wir müssen taktisch diszipliniert stehen.“

20.15 Uhr: Eintracht Frankfurt vertraut weitestgehend auf die Mannschaft, die gegen Augsburg erfolgreich war. Sebastian Rode kehrt in die Startelf zurück.

19.40 Uhr: Beim BVB steht Jung-Star Haaland in der Startelf. Emre Can kann spielen.

19.30 Uhr: Die Aufstellung der Eintracht ist da!  Silva beginnt im Sturm, Bas Dost zunächst auf der Bank.

Unsere Start-1⃣1⃣ für #BVBSGE: #SGE pic.twitter.com/6xfgu6DXra

— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) February 14, 2020

19.05 Uhr: Eintracht Frankfurt verlor nur eins der letzten 18 Bundesliga-Spiele an einem Freitag Freitag (neun Siege, acht Remis) - im September gegen den BVB mit 1:3.

18.12 Uhr: Eintracht Frankfurt ist in Dortmund ankommen - und offensichtlich bester Dinge. Vielleicht klappt‚s heute ja mal mit einem Punkt bei den Borussen. Oder sogar drei?

Gude, Dortmund #SGE #BVBSGE pic.twitter.com/lQUBKk4TQs

— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) February 14, 2020

+++ Nur noch wenige Stunden bis zum Anpfiff der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt. Wir haben fünf spannende Fakten zum Spiel gesammelt.

Vorbericht: Eintracht Frankfurt zu Gast bei Borussia Dortmund

Nach dem fulminanten 5:0-Sieg über den FC Augsburg will Eintracht Frankfurt endlich auch mal in Dortmund gegen die Borussia etwas mitnehmen. Die Vorzeichen allerdings stehen nicht all zu gut, die Statistik ist arg niederschmetternd für die Eintracht. Die vergangenen acht Begegnungen hat sie beim BVB nacheinander verloren, nur einmal knapp, 2018 mit 2:3, ansonsten immer mit mindestens zwei Toren Unterschied. Den letzten Dreier holte die Eintracht vor genau zehn Jahren, Michael Skibbe war da Trainer, Oka Nikolov hütete das Tor, Christoph Spycher verteidigte und Selim Teber beackerte das Mittelfeld, die Treffer zum 3:2-Erfolg machten Benjamin Köhler, Sebastian Jung und natürlich Alex Meier. Lange her. 

Gegen Eintracht Frankfurt muss Borussen-Trainer Lucien Favre auf Kapitän Marco Reus (Muskelverletzung) und Julian Brandt verzichten, der sich am vergangenen Samstag eine Sprunggelenksverletzung zuzog. Ob Brandt am 18. Februar im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Paris St. Germain (21.00 Uhr/DAZN) wieder zur Verfügung steht, muss abgewartet werden.

„Dilettantisch, chaotisch, tölpelhaft“ - für die Auftritte der vergangenen Woche gab es jede Menge Kritik an Borussia Dortmund, alle sind sich einig: Das größte Problem ist die teils eklatante Abwehrschwäche. 

Borussia Dortmund: Eine Woche zum Vergessen

„Skateboard-Künstler, die Spaß daran haben, ihre größten Kunststücke vorzuführen, aber gerne auch den Kids aus der Nachbarschaft die Gelegenheit geben, ihre Tricks zu präsentieren.“ So beschrieb die „Süddeutsche Zeitung“ die Leistung des BVB beim 3:4 (2:2) bei Bayer Leverkusen. Bereits zum sechsten Mal in der laufenden Saison vertändelte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre eine Führung, 14 Punkte gingen dadurch verloren. Hinzu kam das unnötige Aus im DFB-Pokal bei Werder Bremen (2:3). Nach der „Woche zum Vergessen“ (Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl) brachte Sportdirektor Michael Zorc die Probleme auf einen einfachen Nenner: „Wir kriegen zu viele Gegentore, und deshalb stehen wir aktuell nicht besser da.“

Eintracht Frankfurt: Bas Dost und David Abraham wieder ein Option

Im Laufe der Woche haben bei Eintracht Frankfurt Kapitän David Abraham und Stürmer Bas Dost das Training wieder aufgenommen. Abraham ist, wenn er seine leichte Verletzung aus dem Spiel gegen Augsburg auskuriert hat, sicher eine Option für die Startelf. Ob Eintracht-Trainer Adi Hütter allerdings schon das Wagnis eingeht und Bas Dost von Anfang an bringt, bleibt abzuwarten. Sehr wahrscheinlich ist das nicht. 

ℹ️ Viertelfinale im @DFB_Pokal! Die Tickets für #SGESVW sind ab Donnerstag in drei Phasen erhältlich ⬇️#SGEhttps://t.co/R6GG4cG0q1

— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) February 11, 2020

Die Verantwortlichen in Frankfurt ärgern sich noch immer über diesen Einbruch vor der Winterpause und die verschenkten Punkte. Coach Hütter führt die Partien gegen Bremen (2:2), Hertha BSC (2:2), Freiburg (0:1) und Mainz (1:2) an, die allesamt anders hätten ausgehen können. Dann stünde die Eintracht kurz vor den Europapokalrängen, „dann“, sagte Hütter, „würden wir über ganz andere Sachen sprechen.“ Doch Konjunktiv bleibt Konjunktiv. 

Von Stefan Krieger

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