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Schalke steigt ab, Bayern München vor nächstem Meistertitel

Für Schalke, das in Bielefeld den 76. Gegentreffer der Saison kurz nach der Pause kassierte, enden damit anderthalb katastrophale Jahre mit dem Unvermeidlichen. Seit der vorletzten Winterpause befindet sich der Klub in der permanenten Krise und gewann in
Captain Omar mascarell kann den Abstieg nicht verhindern.
Captain Omar Mascarell kann den Abstieg nicht verhindern.

Bild: Keystone

Schalke 04 steigt zum vierten Mal aus der 1. Bundesliga ab. Das Team aus Gelsenkirchen kann sich nach dem 0:1 bei Arminia Bielefeld in der 30. Runde auch rechnerisch nicht mehr retten.

Für Schalke, das in Bielefeld den 76. Gegentreffer der Saison kurz nach der Pause kassierte, enden damit anderthalb katastrophale Jahre mit dem Unvermeidlichen. Seit der vorletzten Winterpause befindet sich der Klub in der permanenten Krise und gewann in dieser Zeit gerademal drei Bundesliga-Spiele. Dank der guten Vorrunde konnte in der letzten Saison das Schlimmste verhindert werden. Doch in der laufenden Spielzeit gab es kein Rettungsnetz und schon früh deutete alles auf den ersten Abstieg seit 1988 hin.

Weder die namhaften Zuzüge im Januar noch die beanspruchten fünf Trainer konnten das Ruder noch herumreissen. Zu jenen, die es versuchten, gehörte Christian Gross. Sein grösster Verdienst war, dass er das Team zum ersten Sieg nach 30 fruchtlosen Versuchen führte und damit den Liga-Negativrekord verhinderte. Nur zwei Monate nach seiner Verpflichtung wurde er schon wieder verabschiedet. Mit Peter Knäbel bleibt ein in der Schweiz bestens bekannter Fachmann bei Schalke in führender Stellung. Der Verwaltungsrat dürfte eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, Schalke wieder in die Bundesliga zu bringen – ein Klub, der sich in den letzten 20 Jahren neunmal unter den Top 4 klassiert hat.

Tut noch mehr weh als erwartet. Scheiße!

— FC Schalke 04 (@s04) April 20, 2021

Im Meisterrennen steht die Entscheidung kurz bevor. Bayern München kann bereits am Samstag in der viertletzten Runde mit einem Sieg in Mainz den neunten Meistertitel in Serie perfekt machen. Die Münchner bauten am Dienstag ihren Vorsprung gegenüber dem ersten Verfolger Leipzig auf zehn Punkte aus. Die Bayern gewannen gegen Leverkusen 2:0, während Leipzig beim Vorletzten Köln überraschend 1:2 verlor.

Köln überraschte die Leipziger um Alexander Sörloth.
Köln überraschte die Leipziger um Alexander Sörloth.

Bild: Keystone

Matchwinner der Kölner war Captain Jonas Hector. Der 43-fache deutsche Internationale traf kurz nach der Pause zum 1:0 und sorgte fast unmittelbar nach dem Leipziger Ausgleich in der 59. Minute auch für die zweite und entscheidende Führung. Bayern München brachte sich schon in der Startviertelstunde auf Kurs. Dank Toren von Eric-Maxim Choupo-Moting und Joshua Kimmich führte die Mannschaft von Hansi Flick früh und entscheidend mit 2:0.

Köln - Leipzig 2:1 (0:0). - Tore: 46. Hector 1:0. 59. Haidara 1:1. 60. Hector 2:1.

Bielefeld - Schalke 1:0 (0:0). - Tor: 50. Klos 1:0. - Bemerkungen: Arminia Bielefeld mit Brunner (bis 69.). 71. Gelb-Rote Karte gegen Thiaw (Schalke). 80. Klos scheitert mit Penalty an Schalkes Goalie Fährmann.

Eintracht Frankfurt - Augsburg 2:0 (1:0). - Tore: 38. Hinteregger 1:0. 58. André Silva 2:0. - Bemerkungen: Eintracht Frankfurt mit Sow (bis 79.), ohne Zuber (Ersatz). Augsburg mit Vargas (ab 80.). 73. Finnbogason (Augsburg) verschiesst Penalty.

Bayern München - Leverkusen 2:0 (2:0). - Tore: 7. Choupo-Moting 1:0. 14. Kimmich 2:0.

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