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"Squid Game" bricht Netflix-Rekord von "Bridgerton"

Keine Serie wird derzeit so häufig gestreamt wie die düstere Geschichte über verzweifelte Menschen und tödliche Kinderspiele.

International hat die Serie ein riesiges Publikum begeistert, nicht nur im Westen, auch etwa in der Volksrepublik China. Auf der Onlineplattform Weibo, einem Mikroblogging Dienst vergleichbar mit Twitter, haben laut Medienberichten mehr als zwei Milliarden User den Hashtag zu "Squid Game" angeklickt. Dabei ist die Serie in Chinas streng reguliertem Internet offiziell gar nicht erhältlich.

Die ganz offensichtliche Piraterie mit "Squid Game" entwickelte sich schlussendlich zum diplomatischen Streitfall: Jang Ha-sung, Südkoreas Botschafter in Peking, hat laut Angaben des koreanischen Senders KBS von den chinesischen Behörden verlangt, gegen File-Sharing-Seiten einzugreifen, die die Serie illegal verbreiten.

Koreanische Sprachkurse florieren

Der große Erfolg von "Squid Game" hat zudem zu einem deutlich gesteigerten Interesse am Erlernen der koreanischen Sprache geführt. Anfang Oktober gab das Unternehmen "Duolingo", das Onlinesprachkurse anbietet, bekannt, dass man in den USA seit Serienstart von "Squid Game" im September 40 Prozent mehr Nutzer für Koreanischkurse registriert als noch im Vorjahreszeitraum.

Doch auch zu unschönen Nachahmereffekten ist es bereits gekommen. Laut Medienberichten haben Schüler an einer Schule im belgischen Erquelinnes ihre Version der Serie nachgespielt, wobei die Verlierer regelrecht verprügelt wurden. Die Schulleitung musste sich schließlich per Facebook an die Eltern der Schüler wenden.

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